Non Disclosure Agreement / NDA


Definition - Non Disclosure Agreement (NDA):


Ein Non Disclosure Agreement (NDA) (deutsch: Vereinbarung der Nichtoffenlegung) auch Verschwiegenheitserklärung oder Geheimhaltungserklärung genannt, ist ein wesentlicher Bestandteil zum Schutz des Know-Hows in der betrieblichen Praxis. Hierbei handelt es sich um einen Vertrag zwischen zwei Vertragsparteien (z.B. Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Angstellter, Dienstleister, Freelancer usw.) / Auftraggeber und Auftragnehmer (Dienstleister)), in dessen Rahmen eine Übereinkunft über das Stillschweigen hinsichtlich Verhandlungen, Ergebnisse, Informationen und Betriebsunterlagen getroffen wird. Der Verpflichtete akzeptiert und bekräftigt ihm zugänglich gemachte Daten geheim zu halten. Grundsätzlich handelt es sich um vertrauliche bzw. sensible Daten oder Vorgänge innerhalb eines Unternehmens, die als geheimhaltungsbedürftig gegenüber Konkurrenten und der Öffentlichkeit eingestuft wurden. Sie sind nur bestimmten Personen eines Unternehmens bekannt und unterliegen der absoluten Verschwiegenheitspflicht.


Muster bzw. Vorlage Non Disclosure Agreement (NDA):


Hier sehen Sie die Standard Version Disclosure Agreement (NDA). Diese Version entspricht der Form in der betrieblichen Praxis, in der Regel ist eine Verschwiegenheitserklärung nach dem hier veranschaulichten Schema aufgebaut, lediglich die Reihenfolge der einzelenen Bestandteile variiert von NDA zu NDA.

Unabhängig von der Bezeichnung, ob als NDA = Non Disclosure Agreement oder als Verschwiegenheitserklärung bezeichnet, dient dieser Vertrag immer einem Zweck:

Die Unterzeichnung einer Verschwiegenheitserklärung hat den Zweck, den diskreten Umgang der aufgrund der Tätigkeit im Unternehmen gewonnenen Informationen, zu gewährleisten. Der jeweilige Vertragspartner soll von der Weitergabe sensibler Informationen abgehalten werden – vertrauliches Know-How soll nicht unerwünscht preisgegeben werden.

Bestandteile eines Non Disclosure Agreement (NDA):

Es gibt keine generellen Vorgaben - doch folgende Elemente bilden die gängigen Bestandteile ab: - Präämbel - §1 Definition - §2 Geheimhaltungsverpflichtung - §3 Ausnahmen von der Geheimhaltungspflicht - §4 Nutzungsbeschränkung - §5 Geltungsdauer / Vertragsdauer - §6 Behandlung / Rückgabe vertraulicher Informationen - §7 Erfüllungsgehilfen - §8 Haftung - §9 Sorgfaltspflicht und Schadensersatz - §10 Formvorschriften - §11 Anwendbares Recht - §12 Salvatorische Klausel

Funktion eines Non Disclosure Agreement (NDA):

  • Misstrauen zu Beginn einer Geschäftsbeziehung reduzieren – NDA wird meist im Vorfeld von neuen Geschäftsbeziehungen abgeschlossen.
  • Vertrauliches Know-How soll nicht unerwünscht preisgegeben werden – ausgetauschte Informationen, Geschäftsgeheimnisse sowie Betriebsunterlagen dürfen nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden.
  • Know-how wird abgesichert.
  • Im Fall eines Verstoßes gegen die Verschwiegenheitserklärung: Nachweis, dass vetrauliche Informationen als Betriebsgeheimnis eingestuft wurden.